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Beste Matratzen bei Rückenschmerzen

Wie man beste Matratzen bei Rückenschmerzen findet

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Warum eine gute Matratze so besonders wichtig ist?

Wir verschlafen einen großen Teil unseres Lebens, genauer gesagt im Durchschnitt ein ganzes Drittel. Klar, dass die Erholung, die der Körper sich im Schlaf holt, nur dann wirklich gut ist, wenn man vernünftig schlafen kann. Ein bequemes Bett und eine gute Matratze sind dafür besonders wichtig. Schläft man auf der falschen oder einer alten, abgenutzten Matratze, kann das den erholsamen Effekt der Nachtruhe komplett ruinieren. Bestehen außerdem Rückenprobleme, gibt einem das schnell den Rest und man geht morgens mit dem Gefühl zur Arbeit, gerädert worden zu sein.

ich habe lange über das Thema nachgedacht und mir Gedanken darüber gemacht, wie man beste Matratzen bei Rückenschmerzen findet.

Wahl der richtigen Matratzen ist eine individuelle Angelegenheit

Natürlich gibt es ständig irgendwo einen Matratzen Test in einer Zeitschrift oder auch online zu lesen. Doch wirklich schlauer ist man danach selten…

Die Wahl der richtigen Matratze ist eine sehr subjektive und individuelle Angelegenheit.

 
Es fängt schon beim Material an. Muss es die teure Federkern-Matratze sein? Was ist mit günstigem Kaltschaum oder Latex? Und dann gibt es natürlich noch die besonders hochwertigen Modelle aus Raumfahrt-Material, in dem man geradezu schwerelos ruhen soll.

Leider stellte ich fest, dass auch hier die Antwort immer mit: „Es kommt darauf an“ beginnt. Ein Beischpiel. Federkernmatratzen haben den Vorteil, dass sich Hohlräume zwischen den Federn befinden, durch die die Matratze sehr atmungsaktiv wird. Feuchtigkeit und Wärme können so bestens ausgetauscht werden. Bedenkt man, dass ein menschlicher Körper in der Nacht ohne Weiteres einen halben Liter Schweiß abgeben kann, ist das ein wichtiger Gesichtspunkt für alle, die besonders stark schwitzen.

Federkernmatratzen passen sich leider nur mäßig der Körperform an und wenn man sich bewegt, neigen sie häufig zum Nachschwingen. Andererseits stützt ein Federkern besser als viele andere Materialien, bei denen die Matratze dem sogenannten Hängematteneffekt unterliegt und man durchhängt.


Bestehende Rückenprobleme immer abklären

Wie ist wichtig eine ärztliche Beratung

Zuerst< sollte man seinen Arzt aufsuchen. Das gilt besonders, wenn man bislang ungeklärte Rückenprobleme mit sich herumträgt. Denn die Ursache sollte vor jeder Veränderung der Schlafsituation geklärt sein. Handelt es sich um die typischen Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich, die durch Fehlhaltungen und mangelndes Rückentraining entstehen oder steckt vielleicht ein ernst zunehmender Bandscheibenvorfall dahinter?

Sind diese Fragen nicht geklärt, kann selbst die beste Matratze sogar kontraproduktiv wirken. Außerdem kann der Orthopäde eine gezielte Aussage darüber treffen, welche Art Matratze für das jeweilige Rückenproblem und die bevorzugte Schlafposition besonders gut geeignet ist.

Richtige Härte

Vor allem die Frage der Härte wird von vielen Menschen falsch verstanden. Die Menschen denken oft, dass eine härtere Matratze automatisch auch eine bessere Stütze für den Rücken darstellt, während weich eher negativ ist. Das muss aber durchaus nicht so sein, denn auch weiche Matratzen können den Rücken hervorragend abstützen, während harte Matratzen oft nicht flexibel genug sind, um sich den Konturen des Körpers richtig anzupassen. Wichtig ist, dass man an den richtigen Stellen abgestützt wird, sonst könnte man sich ja auch gleich auf ein Brett legen.

Passender Lattenrost

Wo wir gerade beim Untergestell sind – das Bettgestell und die Frage des Lattenrosts (sofern vorhanden) spielen eine ebenso wichtige Rolle wie die Wahl der Matratze.
Nicht alle Matratzen sind für jeden Lattenrost geeignet und umgekehrt.

Die Orthopäde über Boxspringbetten und Wassebetten

Bei den inzwischen sehr beliebten Boxspringbetten fehlt ein klassischer Lattenrost komplett. Dort liegt man mit einer Matratze im Prinzip auf einer zweiten, dickeren Matratze, die in der Regel einen Taschenfederkern besitzt.

Eine Sonderkategorie sind Wasserbetten. Moderne Wasserbetten sind nicht nur sehr bequem, sondern inzwischen auch durch Mehrkammersysteme deutlich ruhiger als früher. Man wird also nicht mehr seekrank. Orthopäden raten meist von Wasserbetten ab, weil man in ihnen oft zu wenig unterstützenden Gegendruck bekommt. Mein Orthopäde sieht das inzwischen anders, denn bei dem spezifischen Rückenproblem ist das Wasserbett sogar ideal.

Auch hier kommt es also wieder auf den Einzelfall an. Nur weil etwas meinem Nachbarn gut tut, muss das nicht automatisch auch mir gut tun.


Teuer oder billig ist oft nicht entscheidend

Bei Kaltschaum und Latex fallen häufig die günstigen Preise auf. Sogar in Discountern sieht man immer wieder günstige Matratzen im Angebot. Taugen diese billigen Teile etwas? Glaubt man dem einschlägigen Matratzen Test, spielen Preis und Ausgangsmaterial oft gar keine so große Rolle, wie man glaubt.

Wichtig ist , die für seine Rückenschmerzen richtige Unterstützung zu finden. Der Härtegrad muss dazu passen und das Material muss mit dem Lattenrost korrespondieren, damit das gesamte System Bett einen erholsamen Schlaf garantieren kann.

Eines habe ich bei der Suche nach der perfekten Matratze gelernt:DIE perfekte Matratze für jeden wird es nie geben, denn wir haben alle unterschiedliche Knochen.

Und ganz wichtig zum Schluss: Nach Jahren auf der falschen Matratze muss sich der Körper an jede neue Unterlage gewöhnen. Das kann sich gerade zu Beginn unbequem anfühlen, da sich die Strukturen im Rücken erst anpassen müssen.
Wer schon einmal Rückentraining gemacht hat und lernt, aufrecht und gerade auf einem Stuhl zu sitzen, weiß, was ich meine. Am Anfang will man natürlich zurück in die gewohnte (und vermeintlich bequeme) Schonhaltung.

Deswegen sollte man jeder neuen Matratze etwas Zeit geben, um sie wirklich beurteilen zu können. Ein kurzes Probeliegen reicht dazu meist gar nicht aus.