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Beste Matratzen für Bauchschläfer

Ab auf den Bauch – die besten Matratzen für Bauchschläfer

Was, du schläfst auf dem Bauch? Weiß du eigentlich, was du dir da antust? Das inklusive einem langen Beipackzettel aus gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen habe ich bisher von nahezu allen Lebenspartnern zu hören bekommen. Wir wollen für dich ja nur das Beste: So hieß es und, zack, wurde ich von der Bauchlage in Rücken- oder Seitenlage befördert. Das war dann aber doch eine Verschlechterung der Lage: zumindest für meine Lebenspartner, weil mein Geschnarche sie die halbe Nacht wachgehalten hat.

Mittlerweile habe ich eine Lösung gefunden, die alle zufriedenstellt: Nach einem Dekaden-langen Matratzen Test weiß ich endlich, was Matratzen für Bauchschläfer mitbringen müssen.


Angespanntes Leben in Bauchlage

Dass einen der Schlaf in Bauchlage schneller zum ewigen Schlaf in Sarg-Lage bringen kann, wäre vielleicht etwas übertrieben. Richtig ist aber, dass Bauchschläfer wesentlich höhere Gesundheitsrisiken auf sich nehmen als Seiten- oder Rückenschläfer. Als Schnarcher bin ich zuliebe meiner Partner in die Bauchlage abgerutscht: Schließlich reduziert die Bauchposition bekanntermaßen das Schnarchen.

Von Gesundheitsrisiken wie hohem Druck auf den Zähnen oder Belastungen der Nacken und Wirbelsäule habe ich damals nichts gewusst. Erst die Verspannungen haben mich langsam Verdacht entwickeln lassen. Nacken und Wirbelsäule liegen in der Bauchlage nicht auf einer Linie. Weil Bauchschläfer den Kopf auf die Seite drehen, wird der Nackenbereich zusätzlich belastet. Die positionsbedingten Schulter- und Nackenverspannungen konnte ich in jungen Jahren noch gut wegstecken, aber, wie Danny Glover so schön sagt, ist man irgendwann ‚zu alt für den Scheiß‘.

Sogar wenn ein Bauchschläfer nicht in Bauchlage einschläft, dreht er sich nachts gewohnheitsmäßig auf den Bauch. Zu lösen ist dieses Dilemma nur, mit einer angemessenen Matratze und einem zugehörigen Kissen. Die lange Liste an Bauchschläfer-Nebenwirkungen lassen sich durch ein smart gewähltes Nachtlager zumindest vermindern. Das Durchschlafen kann so erleichtert werden und in der Früh ist für Schmerzfreiheit gesorgt.


Wie Bauchschläfer beim Einnicken nicht Einknicken

Auch ohne Problemzönchen im abdominalen Bereich verlagern Bauchschläfer ihren Körperschwerpunkt in die Mitte. Der hohe Druck in der mittleren Körperregion fördert die Hohlkreuzposition und belastet damit die Wirbelsäule. Wenn die Matratze zu hart ausfällt, sinkt der Körper nicht richtig ein. Sobald wir Einnicken laufen wir so in Gefahr, dass unsere Rücken einknicken.

Andererseits kann auch eine zu weiche Matratze die Wirbelsäule von Bauchschläfern durchhängen lassen. Da ist es doch nachvollziehbar, dass wir auf Matratzen mit falsch gewählten Härtegrad mit einem regelrechten Durchhänger aufwachen. Wer von seiner Matratze hängen gelassen wird, hängt im Hohlkreuz und kann seinem Rücken damit dauerhaft schaden.

Idealerweise sollten Matratzen für Bauchschläfer daher den Beckenbereich unterstützen und damit die Wirbelsäule entspannen lassen.

Insgesamt heißt es für ein ideales Bauchschläfer-Nachtlager

Punktelastische Oberflächen mit mehreren Liegezonen
Materialien wie Naturlatex- und Kaltschaumkerne
Variable Härtegrade
Flaches Profil
Niedrige Kissen

Dann noch einen Blick auf den Matratzen Test geworfen und schon muss man sich gegenüber der eigenen Gesundheit trotz der Bauchlage nicht mehr schuldig fühlen.


Gegen Durchhänger: Liegezonen in variablem Härtegrad

An den Körperschwerpunkt im Bauchbereich passen sich gute Matratzen für Bauchschläfer genauso an wie an den restlichen Körper. Dazu sind Matratzen mit möglichst flachem Profil gefordert. Obwohl Bauchschläfer zur Magenentlastung oft zu weichen Matratzen tendieren, sind Härtegrade des höheren Mittelbereichs eine bessere Wahl: das heißt solche zwischen fünf und sieben.

Andernfalls hängt das Becken durch und die Wirbelsäule rutscht in schmerzhafte Fehlstellung. In meinem persönlichen Matratzen Test haben sich vor allem hochentwickelte Kaltschaumstoff-Varianten mit Liegezonen bewährt. Der Beckenbereich sollte bei solchen Matratzen den höchsten Härtegrad tragen, um dem Druckschwerpunkt in diesem Bereich gerecht zu werden. Übrigens kann sich auch ein Lattenrost mit Mittelzonenverstärkung lohnen, um Durchhängern vorzubeugen.


Kissen mit weniger Füllung sind für Bauchschläfer mehr

Als Bauchschläfer fühlt man sich schon fast ein bisschen diskriminiert, wenn es um das Thema Kissen geht. Tatsächlich sind annähernd 90 Prozent aller Kissen für Seiten- oder Rückenschläfer gedacht.

Wer das zunächst nicht weiter tragisch findet und sich in ein solches Kissen kuschelt, wird schnell eines Besseren belehrt: Am nächsten Morgen erwartet einen Nackensteifigkeit und auf lange Sicht kann sogar ein Bandscheibenvorfall drohen. Für Bauchschläfer dürfen Kissen nicht zu hoch ausfallen, damit die Bauchlage die Halswirbelsäule nicht überstreckt. Auch Nacken- und Schulterverspannungen ist mit niedrigen Kissen vorgebeugt.

Kurzum dürfen Bauchschläfer den Kopf in der Nacht nicht hochhalten, wenn sie den Kopf am Morgen nicht hängen lassen wollen. Vor allem niedrige Naturhaarkissen oder Daunenkissen mit geringer Menge an Füllmaterial haben sich für mich in diesem Zusammenhang bewährt.