Ihr Begleiter für erholsame Nächte

Besten Matratzen für Seitenschläfer

Siebenschläfer sind wir Menschen vielleicht nicht. Trotzdem schlafen wir durchschnittlich ein Drittel unseres Lebens. Kein Wunder, die wichtigsten Regenerationsprozesse erledigt unser Körper schließlich im Schlaf. Um zum Einschlafen überhaupt in der Lage zu sein, drehen wir uns oft von Seite zu Seite, bis wir die richtige Lage finden.

Mehr als die Hälfte aller Menschen schläft auf der Seite. Auch wer sich, bereits im Traumland angekommen, wie ein Pfannkuchen von einer Seite zur anderen wälzt, findet sich auf Seiten der Seitenschläfer wieder.

Grundsätzlich ist die Seitenposition die natürlichste Schlafposition: Man denke bloß an die Embryonalhaltung. Auch die Wirbelsäule entlasten wir mit dem Schlaf auf der Seite. Als erfahrener Seitenschläfer habe ich allerdings lange auf Schlafunterlagen herumgeschlafen und mich mit ihnen herumgeschlagen, bis ich die richtige Matratze gefunden habe. Rückenschmerzen, Stauchungen und Verspannungen: Mittlerweile weiß ich aus leidvoller Erfahrung, was Seitenschläfer beim Matratzenkauf nicht verschlafen sollten.


Seitenschläfer schlafen gefährlich

Gegen leidenschaftliche Beckenrotationen auf der Matratze ist im Wachzustand prinzipiell nichts einzuwenden. Solange du schläfst, sind Beckenrotationen aber weniger Spaß als eine ernstzunehmende Ursache für krankhafte Beckenverdrehungen. Bei diesem Phänomen verlagern sich Rückenmuskulatur und Lendenwirbelsäule. Zu solchen Verdrehungen kommt es dann, wenn wir im Schlaf die Beine in die entgegengesetzte Richtung des Oberkörpers drehen. Als Seitenschläfer in der Läuferposition halten wir ein Bein zum Beispiel ziemlich gerade, während wir das andere anwinkeln.

Gerade in dieser Position besteht die Gefahr, den Oberkörper in die entgegengesetzte Richtung des Unterkörpers zu drehen. Mit einem Kissen zwischen den Beine lässt sich die richtige Wirbelsäulenhaltung im Schlaf leichter aufrechterhalten. Außerdem leistet eine gute Matratze mit dem richtigen Härtegrad und einem angemessenen Unterstützungssystem einen Beitrag, damit unser Schlaf nicht zum Schlag ins Gesicht wird. Neben Beckenverdrehungen drohen Seitenschläfern auf falschen Unterlagen nämlich schmerzhafte Verspannungen durch gestauchte oder überdehnte Haltungen. Beim Matratzenkauf deshalb am besten ein Schlafsystem mit körpergerechter Unterstützung von Kopf und Halswirbelsäule wählen. Im Schulter- und Hüftbereich kommt es dagegen auf eine möglichst nachgiebige Lagerung an.


Damit es nicht zu hart kommt: Härtegrad beachten

Wenn ich mich nach einem anstrengenden Tag ins Bett werfe, will ich mich nicht vor Knochenbrüchen fürchten. Genauso wenig will ich aber auf den Boden knallen, weil meine weiche Matratze unter meinem Gewicht derart nachgibt, als wäre sie aus Wolken. Gerade Seitenschläfer brauchen Matratzen mit guter Körperunterstützung, die den Druck vom Nacken- und Rückenbereich nehmen. Weil die Kurven des Körpers in der seitlichen Lage auf die Matratze drücken, muss die Unterlage aber auch ein Stück weit nachgeben können.

Die beste Matratze für Seitenschläfer hat daher einen mittleren Härtegrad von ungefähr fünf.

 
Sie passt sich dem Körper an und gibt den Kurven Platz, aber unterstützt trotzdem den Nacken. In Sachen Rückenschmerzen und Nackenverspannungen kommt es mit diesem Härtegrad nie wieder hart auf hart. Damit Seitenschläfer keine Stauchungen, Fehlhaltungen oder Verspannungen befürchten müssen, müssen ihre Matratzen außerdem die schwereren und breiten Körperpartien einsinken lassen. Die restlichen Körperteile müssen ausreichend gestützt werden. Die belasteten Stellen der Matratze geben damit idealerweise nach und besitzen hohe Punktelastizität.


Mit Konturenanpassung sind Seitenschläfer auf der richtigen Seite

Ohne die richtige Unterstützung ist das Leben hart. Davon kann ich als Seitenschläfer ein leidvolles Lied singen: Wer von seiner Schlafunterlage nicht ausreichend Unterstützung erhält, kann sich am nächsten Tag kaum noch rühren. Solange du wach bist, kannst du vielleicht auch in der Seitenlage die Wirbelsäule richtig ausrichten. Im Schlaf haben die Muskeln aber nur noch wenig Spannung und du rutschst aus der seitlichen Lage leicht in eine ungesunde Haltung. Die richtige Matratze für Seitenschläfer passt sich deinen Konturen zwar an, aber unterstützt zur selben Zeit die Druckpunkte.

Das schafft die Unterlage durch

punktelastische Oberflächen mit Liegezonen
hochwerte Materialien und nachhaltige Stützfunktion
ideale Einsinkkräfte, die deine Schultern und dein Becken entlasten

Diese Eigenschaften erfüllen vor allem Schaumstoffmatratzen mit hoher Konturenanpassung. Über hervorragende Konturenanpassung verfügen außerdem viele Federkernmatratzen mit beidseitigem Wellenschnitt. Als Materialien kommen außerdem Latex, Kalt- oder Gelschaum in Frage. Unterschiedlich nachgiebige Liegezonen werden mit der Schnitttechnik erreicht. Für Seitenschläfer ist der Würfelschnitt der ideale Schnitt. Auf diesen Matratzen ist es ganz egal, ob du wie ein Baumstamm, wie ein Embryo oder wie ein Läufer auf der Seite liegst.


Kissen und Lattenrost für bessere Z-(S)eiten

Die richtige Matratze für den Schlaf auf der Seite ist im Haus. Nach der ersten Nacht bemerkst du aber, dass Seitenschläfer auch die richtige Kissen- und Lattenrostwahl nicht beiseite lassen sollten. Finger weg von Daunen- oder Fasserfüllungskissen. Unterstützung im Kopf- und Nackenbereich erhältst du eher von Kissen aus Latex, Memory-Schaumstoff oder anderen Polyschaumstoffen, die auf variierende Druckzustände reagieren.

Zu große Kissen üben selbst Druck auf den Nacken aus und sind damit Tabu. Um Beckenverdrehungen vorzubeugen, eignen sich vor allem Kniekissen. Der Lattenrost trägt idealerweise elastische Schichtholzleisten und ist mit körpergerechten Liegezonen zur nachgiebigen Lagerung des Schulter- und Beckenbereichs ausgestattet. Auf unnachgiebigen Rollrosten habe ich selbst mehr als eine schlaflose Nacht auf der Seite zugebracht. Bessere Zeiten auf der Seite habe ich mit Unterfederungen inklusive punktelastischer Tellermodule verbracht.