Ihr Begleiter für erholsame Nächte
Allgemein

Darum ist gesunder Schlaf so wichtig

In der Nacht, während wir einen großen Teil des Tages verschlafen, tun wir viel Gutes für unseren Körper. Schlaf ist wesentlich für die Erholung des Bewegungsapparates, des Immunsystems, aber auch für die Regeneration von Geist und Psyche.

 

Was passiert im Schlaf genau?

Jeder Schlaf beginnt mit der Einschlafphase. Es setzt langsam Muskelentspannung ein, Herzschlag und Atemfrequenz verlangsamen sich. Die Prozesse verstärken sich in der ersten leichten Schlafphase, aus der uns manchmal noch ein plötzliches Muskelzucken reißen kann.

Diese Phase ist sehr kurz und leitet über in den ersten tieferen Schlafabschnitt, wo wir in realistischen Träumen häufig Alltagsprobleme aufzuarbeiten versuchen. Schwere Konflikte verhindern hier sogar das Absinken in den Tiefschlaf, bei dem die Regeneration des Immunsystems erst maximal wird.

Aus dem Tiefschlaf geht es nach knapp zwei Stunden wieder in eine etwas leichtere Schlafphase, bevor die Schlaftiefe noch einmal zunimmt. Nach der zweiten Tiefschlafphase bereitet sich der Körper dann in leichteren Schlafphasen bereits wieder auf das Aufstehen vor.

Diese Schlafzyklen finden sich bei allen Menschen. Unterschiede gibt es nur bei der Dauer einzelner Phasen. Muskulatur und Gelenke entspannen sich dabei von den Strapazen des Tages, während eines Traumes ist die Muskulatur sogar weitgehend wie gelähmt, damit wir die Ereignisse in unserem träumenden Kopf nicht auch noch körperlich ausleben.

Auf der richtigen Matratze, die unsere Wirbelsäule in ihrer natürlichen S-Form lagert, haben zudem die Bandscheiben genügend Gelegenheit, sich mit Flüssigkeit zu versorgen. Ohne diese nächtliche Erholung lässt ihre Schutzwirkung ansonsten schnell nach und Rückenschmerzen beginnen zu plagen.


Wie wirken sich Schlafmangel oder ungesunder Schlaf aus?

Schlafmangel bemerken wir zuerst an nachlassender Konzentration oder Stimmungsschwankungen und einem Gefühl von Abgeschlagenheit. Dazu reicht oft schon eine Nacht mit zu wenig Schlaf. Baut sich über längere Zeit ein Schlafdefizit auf, greifen auch die Folgen tiefer, werden oft chronisch. Selbst Depressionen oder Angsterkrankungen können entstehen.

Auf der anderen Seite steht der ungesunde Schlaf durch ein schlechtes Schlafklima, eine falsche Matratze oder auch ein zu altes Matratzenmodell.

Ist es im Schlafzimmer zu warm – empfohlen werden 16 bis 18 Grad – wirkt sich das vor allem auf die Schlafphasen und –tiefe aus. Wir schlafen einfach schlechter. Ist es im Schlafzimmer oder der Matratze dagegen länger zu feucht, entsteht Schimmel, dessen Sporenbelastung bald krank macht.

Passt die Matratze nicht – ist sie zu hart, zu weich oder auch zu alt – wirkt sich das ebenfalls direkt auf den Körper aus. Rückenschmerzen, Nackenprobleme, andere Verspannungen oder Durchblutungsstörungen sind dann die Folge.


Wieviel Schlaf benötigen wir?

Häufig erhalten wir hier die Antwort: sieben bis acht Stunden. Dies sind aber nur Durchschnittswerte. Mancher benötigt eine etwas längere Nachtruhe, einige kommen auch mit nur fünf oder sechs Stunden Schlaf aus. Wer sich den ganzen Tag über ausgeschlafen und fit fühlt, sich durchgängig gut konzentrieren kann, schläft genug – egal ob fünf oder acht Stunden.

Das persönliche Schlafbedürfnis schwankt dazu je nach Lebenssituation oder –alter immer etwas.
Einen chronischen Schlafmangel attestieren Ärzte übrigens erst nach einem Monat mit andauernden Schlafstörungen.


Wie können wir unseren Schlaf verbessern?

Grundvoraussetzung für gesunden Schlaf ist die richtige Matratze. Sie darf nicht zu alt, zu hart oder zu weich sein, muss zu den Schlafgewohnheiten und dem Körperbau passen.

Daneben ist ein gesundes Schlafklima und sorgfältige Hygiene im ganzen Bett wichtig. Weiter hilft ein geregelter Schlafrhythmus mit festen Zeiten zum Schlafengehen und Aufstehen. Ein Mittagsschlaf daneben ist zwar kurzfristig erholsam, reduziert aber das Schlafbedürfnis am Abend. Viel frische Luft tagsüber fördert ebenso den Schlaf.

Spätes Essen, Koffein, Nikotin oder Alkohol am Abend sind dagegen eher schlecht für eine gesunde Nachtruhe. Gelingt das Einschlafen zunächst trotzdem nicht, hilft es eher, noch einmal kurz aufzustehen, bis die Müdigkeit einsetzt, statt sich stundenlang genervt im Bett herumzuwälzen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.