Ihr Begleiter für erholsame Nächte

Der große Kopfkissen Test

Hintergründe zum Thema Kopfkissen

Wie finde ich das richtige Kopfkissen?

Gesunder Schlaf und ein erholtes, schmerzfreies Aufwachen sind eine wahre Wohltat von der viele leider nur träumen können. Für unruhige Nächte oder morgendliche Verspannungen und Schmerzen in Rücken oder Nacken gibt es eine Vielzahl möglicher Ursachen. Oft trägt dafür aber auch das eigene Bett die Hauptverantwortung. Sie haben sich deswegen bereits erst kürzlich eine komfortable neue Matratze zugelegt, die speziell auf Ihren Schlaf und Ihren Körper abgestimmt ist? Gut, aber haben Sie dann auch gleich an ein neues Kopfkissen gedacht?

Selbst auf der besten Matratze der Welt werden Sie ohne ein zu Ihnen und der Matratze passendes Kopfkissen keinen erholsamen Schlaf finden. Das richtige Kopfkissen spielt dabei eine ebenso große Rolle wie die Matratze selbst, aber leider bleiben die Eigenschaften oder Möglichkeiten eines Kopfkissens oft wenig beachtet. Zwar stützen moderne Matratzen Schulter, Nacken und Kopf bereits mit besonders aufgebauten Liegezonen, aber das allein reicht noch nicht. Gerade Kopf und Nacken brauchen zusätzliche Unterstützung durch ein passendes Kopfkissen, um Verspannungen in diesem Bereich vorzubeugen und die sehr sensible Halswirbelsäule stabil abzustützen.

Verschieben sich die Halswirbel durch ein unpassendes Kopfkissen jede Nacht über viele Stunden, spürt mancher die Auswirkungen am Morgen gleich noch viel tiefer bis in die Bandscheiben. Das Risiko eingeklemmter Nerven steigt, noch häufiger kommt es aber zu muskulären Verspannungen. Auf einem unpassenden Kopfkissen wird Ihre Muskulatur in Hals, Nacken und Schultern mitten im Schlaf aktiviert und will nun versuchen, den schweren Kopf zu halten, wobei sie sich aber bald schmerzhaft überanstrengt.

Eve Kissen

  • Kategorie – Viscoschaum
  • Superweicher waschbarer Bezug
  • Anpassungsfähiger Memory-Schaum
  • Für alle Schlaftypen

Höhenverstellbares Kopfkissen

  • Viele positive Kunden Bewertungen
  • Orthopädisches Kopf- und Nackenstützkissen
  • Innenbezug ist aus 100% Baumwolle und bei 60°waschar
  • Kategorie – Gelschaum

Orth. HWS Nackenstützkissen

  • Keine Federn und Daunen
  • Der Innenbezug ist aus 100% Baumwolle und bei 40°C waschbar
  • Die Nacken-und Schultermuskulatur wird wirksam entspannt
  • Kategorie – Visco-Gelschaum

Kopfkissen ALOE VERA mit Wellnesskern

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  • Für jede schlafposition geeignet
  • Für allergiker geeigneter wellnesskern
  • Kategorie – Viscoschaum

Mediflow 5001 – Wasserkissen

  • Orthopädisches Kopf- und Nackenstützkissen
  • Weiche Kissenhülle 100% Baumwolle
  • Original Wasserkissen
  • Kategorie – Wasserkissen

Ihr ganz persönlicher Leitfaden zum großen Kopfkissen Test

Wenn Sie jetzt an Ihren letzten Matratzen-Kauf online oder im Geschäft denken, erinnern Sie sich wahrscheinlich auch an das enorme Angebot solcher Schlafunterlagen, was die Auswahl eher verkompliziert als erleichtert. Bei Kopfkissen ist es nicht anders. Sie könnten problemlos über 300 verschiedene Kopfkissen mit ins Bett nehmen. Da gibt es zunächst die schmalen rechteckigen Varianten oder den quadratischen Klassiker. Sie finden dünne oder dicke, harte und weiche Kissen.

In den Kopfkissen können Federn oder Daunen stecken, in manchen finden Sie Kunststoff oder natürliche Dinkel-Körner und andere können Sie selbst mit Wasser befüllen. Auf die Vor- und Nachteile der einzelnen Materialien gehen wir später näher ein. Zunächst klären wir die Frage, was ein Kissen überhaupt alles leisten muss.

Kopfkissen Test: Das sind die Aufgaben eines Kopfkissens

Kopfstütze

Wie der Name schon sagt, sollte ein Kopfkissen zunächst den Kopf stützen. Daneben braucht auch unsere Halswirbelsäule im Schlaf eine Unterstützung, die ihren natürlichen, leicht s-förmigen Verlauf stabil und sanft trägt. Zu hart darf ein Kissen deswegen aber auch nicht werden. Es muss anpassungsfähig bleiben, weil wir uns im Schlaf natürlich auch immer wieder bewegen. Für die Unterstützung der Schultern ist dann schon die Matratze zuständig. Ein schmales Kopfkissen kann das natürlich besser als ein großes quadratisches, welches bereits die gesamte Wirbelsäule anhebt. Der Kopf erfährt dann keine volle Unterstützung mehr, die Halswirbelsäule knickt ungesund ab und die Muskeln im Hals- und Nackenbereich überdehnen mit schmerzhaften Folgen.

Warum gibt es dann aber trotzdem so viele große Kissen? Das liegt – so kurios es klingen mag – vor allem am Bettwäsche-Angebot, das Sie fast immer nur inklusive großem Kopfkissen-Maß von 80×80 Zentimetern finden. Für viele ist es deswegen ganz selbstverständlich, auch nur entsprechend große Kissen zu kaufen, obwohl diese ergonomisch meist gar nicht passen.

Tipp: Deswegen immer nach einem kleineren Kissen im Maß 40×80 Zentimeter Ausschau halten, die Zwischengröße 50×70 Zentimeter kann ebenfalls noch passen. Das einfache Zusammenfalten eines großen Kissens mit 80 Zentimeter Kantenlänge hilft Ihnen nicht weiter, weil so meist nur eine ungesunde Höhe entsteht, die Ihre Halswirbel wieder abknicken lässt.

Schlafklima

Unser Körper gibt im Schlaf durch Schwitzen viel Wärme ab. Unser Kopf ist zwar nur ein vergleichsweise kleiner Körperteil, bei der Abgabe von Wärme und somit auch Feuchtigkeit liegt er aber weit vorn. Ein gutes Kopfkissen muss deswegen sehr atmungsaktiv sein. Staut sich hier die Feuchtigkeit, sinkt die Schlafqualität rapide und gleichzeitig wird das Kopfkissen zur Brutstätte für ungesunde und unhygienische Milben. Deswegen gehört zu jedem Kopfkissen Test immer ein Blick auf die Materialien des Kissens, um sich der atmungsaktiven Eigenschaften zu versichern.

Wichtig für Auswahl und Kopfkissen Test: Welcher Schlaftyp bin ich?

Ganz genau wie bei einer Matratze bestimmt Ihre bevorzugte Schlaflage auch die Auswahl des richtigen Kopfkissens mit. Ein Allround-Kopfkissen für Seitenschläfer, Bauch- oder Rückenschläfer gibt es nicht.

Seitenschläfer

Fast jeder Zweite schläft am liebsten auf der linken oder rechten Körperseite. Hier muss ein Kopfkissen das entstehende Dreieck zwischen Schulter und Hals gut ausfüllen, damit Kopf und Halswirbel auf gerader Linie stabilisiert werden und nicht abknicken oder überstrecken. Gegen das bei vielen Seitenschläfern beliebte Zusammenknautschen eines sehr dünnen Kissens ist übrigens nichts einzuwenden, wenn es danach immer noch die beschriebene Funktion erfüllt und eine ausreichende Unterstützung bieten kann. Nur zu weich darf das Kissen nie sein.

Auch feste Nackenstützkissen, die wir insbesondere bei starken Problemen mit Verspannungen empfehlen, kommt infrage, sollte dann aber speziell für Seitenschläfer entworfen sein. Übrigens sind die Fälle häufiger oder permanenter Verspannungen nur sehr selten ausschließlich durch ungeeignete Matratze oder Kopfkissen bedingt. Meist liegt die Hauptursache in einer falschen Körperhaltung oder Belastung tagsüber. Versuchen Sie bei schweren Problemen deswegen immer parallel zum Kopfkissen-Kauf für diesen Aspekt ebenfalls eine Lösung zu finden.

Bauchschläfer

Schlafen Sie auf dem Bauch, ist Ihre Wirbelsäule durch das seitliche Abdrehen des Kopfes ohnehin schon stärker belastet. Machen Sie den Kopfkissen-Test mit einem hohen Modell, stellen Sie fest, dass sich die Biegung der Wirbelsäule nur weiter verstärkt. Hier sind flache, weiche Kissen oder ein Modell speziell für Bauchschläfter die bessere Wahl. Gelegentlich finden Sie als Bauchschläfer auch den Tipp, ganz ohne Kopfkissen zu schlafen. Davon raten Schlafexperten aber ab, weil große Teile Ihrer Körpermuskulatur so nur unnötig Spannung aufbauen, Sie schlechter schlafen und morgens mit Schmerzen aufwachen lassen.

Rückenschläfer

Liegen Sie nachts hauptsächlich auf dem Rücken, benötigen Sie ein Kissen, das die Beugung zwischen Hinterkopf und dem Beginn der Schulterpartie stützt und entlastet. Ideal sind dafür eher flache Kissen oder auch ein Nackenstützkissen. Ein zu hohes Modell führt dagegen schnell zur Überstreckung.

Im Schlaf sind wir aber auch viel in Bewegung. Selbst wenn Sie beim Einschlafen immer die Seite wählen, werden Sie im Verlauf der Nacht sehr wahrscheinlich auch einige Zeit auf dem Rücken verbringen. Solche Vermischung verschiedener Schlafpositionen ist weit verbreitet und deswegen haben wir gleich noch eine passende Kopfkissen-Empfehlung:

Mischschläfer

Hier steht die Abstimmung von Matratze und Kopfkissen, auf die wir hier noch genauer eingehen, eine besondere Rolle. Bei Mischschläfern müssen Matratze und Kopfkissen gemeinsam agieren, um eine ideale, entspannte Lagerung der Wirbelsäule mit schneller Anpassung zu schaffen. Dabei gilt folgende Faustregel: je härter die Matratze, desto höher muss Ihr Kopfkissen ausfallen und umgekehrt. Ist Ihr Hals dazu lang gewachsen, achten Sie zusätzlich auf eine stabile Unterstützung in diesem Bereich, eventuell mit einer besonderen Formung.

Übrigens: bei Kopfkissen gibt es zwar keine Damen- oder Herrenvarianten, trotzdem brauchen Sie als zierliche Frau ein anderes Kopfkissen als ein breitschultriger Mann: Ihres sollte höher sein, seines flacher. Ein flacheres Kopfkissen empfehlen wir auch allen schwereren Menschen. Sie sinken ähnlich wie breite Männerschultern tiefer in die Matratze ein, was das Kopfkissen mit zu viel Höhe nicht überkompensieren sollte. Flache Kissen passen außerdem gut zu Wasserbetten, wo Sie ebenfalls tiefer einsinken. Dort muss das Kissen zusätzlich sehr atmungsaktiv sein, da Wärme oder Feuchtigkeit nicht durch das Bett selbst entweichen können.
Hier gehts zum Matratzen Test.


Mehr Hintergründe zum Kopfkissen Test: Welche Kissenfüllung ist die richtige für mich?

Nun sind wir bei Höhe und Härte Ihrem idealen Kopfkissen schon ein ganzes Stück näher gekommen. Jetzt nehmen wir uns das Innere der Kissen vor, denn die vielen unterschiedlichen Materialien der Kissen bringen alle ihre besonderen Eigenschaften mit.

Daunen und Federn

Diese natürlichen Füllungen sind sicherlich der Klassiker und heute noch genauso beliebt wie eh und je. Für die Bezeichnung Daunenkissen muss der Hersteller mindestens 60 Prozent des Kissens mit diesem weichen Unterkleid der Vögel gefüllt haben. In einem Federkissen stecken dagegen überwiegend Federn – immer mindestens 70 Prozent. Die Kiele der Federn sorgen dabei für Halt und Stabilität. Daunen fehlen diese Kiele und deswegen fallen Daunenkissen immer wesentlich weicher als ein Federkissen aus.

Vorteile Daunenkissen

weich und elastisch
leicht
gute Feuchtigkeitsaufnahme und -weiterleitung
wärmt in der kalten Jahreszeit

Nachteile Daunenkissen

wenn Sie im Schlaf ohnehin schon viel schwitzen, verstärken Daunen dies zusätzlich
erlauben kaum hohe Kopfpositionen
geringe Stützwirkung
finden, einmal zusammengedrückt, nur mit Aufschütteln wieder ihre volle Form
für Allergiker eher ungeeignet

Vorteile Federkissen

stärkere Stützfunktion
gute Temperaturregulierung
günstige Anschaffungskosten

Nachteile Federkissen

eher schwere Kissen
harte Federkiele können sich durch Kissenhülle und -bezug bohren
wegen Gefahr von Milbenbefall wie die Daunenkissen selbst bei regelmäßiger Reinigung für Allergiker eher ungeeignet

Tipp: Achten Sie hier immer auf die Herkunft von Daunen oder Federn. Gänse liefern die härteren Federkiele für ein insgesamt härteres Federkissen. Und auch bei der Daunenqualität haben Gänse den Schnabel vorn: ihre Daunen sind größer und zeigen mehr wärmenden Flaum als die Daunen der Enten.

Latex oder Kautschuk

Hier wandert synthetisches Latex oder natürlicher Kautschuk in Flockenform in die Kopfkissen. In Latex-Nackenstützkissen finden Sie dagegen ganze Blöcke des Materials. Latex- und Kautschukflocken sind sehr flexibel, untereinander aber auch rutschfest, was gut formbare, aber dennoch stabile Kopfkissen ergibt.

Legen Sie Wert auf natürlichen Kautschuk, achten Sie immer auf die Herstellerangaben auf dem Kopfkissen. Kissen ohne Angaben sind vermutlich mehr mit synthetischem Material gefüllt, das Sie zusätzlich am anfänglichen chemischen Geruch erkennen. Naturkautschuk ist dagegen nahezu geruchsfrei.

Vorteile

Stabilität
hohe Punktelastizität (ideal für Seitenschläfer)
schnelle Anpassung an veränderte Schlaf- und Kopfpositionen
gut für Allergiker geeignet
individuelle Befüllung möglich

Nachteile

fördern vermehrtes Schwitzen

Naturhaar-Kissen

Solche Kissen sind ideal für alle mit einem stärkeren nächtlichen Schweißfluss oder auch bei rheumatischen Problemen. Typisch sind hier Merino- oder Schafschurwolle, Rosshaar oder in selteneren Kissen Kamelhaar.

Vorteile

guter Feuchtigkeitstransport
schneller Temperaturausgleich für ein gesundes Schlafklima

Nachteile

anfälliger für Milben und Schimmelpilze
für Allergiker kaum geeignet

Tipp:Lassen Sie sich nicht unbedingt von Cashmere-Kissen als besonderem Schlaf-Luxus verführen. Hier ist nur die Versteppung aus Cashmere, während innen dann ganz normale Wolle aufgefüllt wurde.

Kissen aus Polyester oder Kunstfaser

Polyesterfasern oder Watte sind unserer Meinung nach ausschließlich etwas für reine Deko-Kissen. In einem Kopfkissen Test fallen Sie wegen schlechter Hygiene durch. Bei einer Handwäsche verklumpt das Material und in der Waschmaschine reißt oder zerfasert es. Die ursprüngliche Form und Stabilität sind danach für immer Geschichte.

Anders sieht es bei Polyesterbällchen aus. Die verklumpen bei keiner Wäsche, lassen sich leicht wieder aufschütteln und zeigen eine gute Grundstabilität. Schaumstoffflocken sind im Vergleich etwas weicher, aber genauso pflegeleicht.

Vorteile

sehr günstige Kissen
gut für Allergiker geeignet
hygienisch, da Milben hier keine Nahrungsgrundlage finden
teilweise mit Möglichkeit zum individuellen Befüllen

Nachteile

schlechte Haltbarkeit

Kissen aus Viscoschaum oder Gel

Viscoelastische Schaumstoffkissen oder Kissen mit Gelfüllung tragen mit ihrer hohen punktgenauen Anpassungsfähigkeit ideale orthopädische Eigenschaften in jedes Bett.

Vorteile

optimale, präzise Stützfunktion
lindern chronische Schmerzen
wirken durchblutungsfördernd

Nachteile

meist nur Handwäsche möglich und daher mit Abstrichen bei der Hygiene und der ansonsten guten Eignung für Allergiker
sehr kühle Materialien, die gerade im Winter oft als zu kalt empfunden werden

Wasserkissen

Nur wenige Kopfkissen lassen sich so schnell individuell anpassen wie ein Wasserkissen. Dazu schrauben Sie einfach den Wassertank auf, der immer gut gepolstert in das Innere eingearbeitet wird, und füllen Wasser nach oder schütten etwas aus. Über den Wasserkern erreichen diese Kissen ihre besondere Kombination aus Stabilität und Anpassungsfähigkeit. Äußerlich sind sie dabei nicht von normalen Kissen zu unterscheiden, den Unterschied bemerken Sie erst beim Ablegen Ihres Kopfes.

Vorteile

optimale und schnelle Anpassung bei Bewegungen im Schlaf
schmerzlindernd bei bestehenden Beschwerden

Nachteile

rund alle sechs Monate Wasserwechsel notwendig
(sehr seltenes) Auftreten von Undichtigkeiten
sehr schwere und unhandliche Kissen

Kissen mit Kernfüllung

In Kissen mit Kernfüllung steckt ebenfalls Natur pur. Sehr häufig wandern dabei Hirse oder Dinkel in die Kissenhüllen, oder besser Hirse-Schalen und Dinkelspelzen. Auch noch kleinere Kerne, beispielsweise von Johannisbeeren oder Trauben, haben sich jüngst zu einem Trend in solchen Kissen entwickelt. Das alles mag sich zunächst unbequem oder mindestens sehr gewöhnungsbedürftig anhören, Sie dürfen diese Kissen aber keinesfalls mit den in erster Linie zum Wärmen oder Kühlen gedachten Kirschkernkissen und ihren großen Kernen vergleichen. Hier ist die Kernfüllung wesentlich weicher und dabei extrem anpassungsfähig.

Vorteile

Austausch der Kerne oder Volumenanpassung dank Reißverschluss meist schnell möglich
bei akuten Schmerzen lassen sich Kissen zur Linderung im Backofen auf bis zu 50 Grad aufheizen

Nachteile

wegen der Geräuschentwicklung der Kerne nichts für leichte Schläfer oder Bettnachbarn mit leichtem Schlaf
verlieren mit der Zeit an Festigkeit und die Füllung muss erneuert werden
Möglichkeit von allergischen Reaktionen bei empfindlichen Personen


Darauf sollten Sie bei jedem Kopfkissen Test achten – Kopfkissengröße und mehr

Lassen Sie nicht von Ihrer Bettwäsche-Kollektion oder Angeboten verleiten: greifen Sie lieber zu schmalen Kopfkissen, vor allem, wenn Sie mehr Höhe und Stabilität brauchen. Mit den großen Kissen im Format 80×80 cm tun Sie Wirbeln und Muskulatur sonst keinen Gefallen.

Machen Sie Ihren persönlichen Kopfkissen Test im Laden oder nach dem Kopfkissen Kauf online immer nur morgens oder am Vormittag. Nach einem anstrengenden Tag werden Sie sonst fast jedes Kopfkissen als bequem empfinden.

Legen Sie sich zum Kopfkissen Test am besten auf die eigene Matratze oder, wenn das nicht möglich ist, auf ein vergleichbares Modell. Nur so ermitteln Sie eine passende angenehme Kopfkissenhöhe, denn dabei müssen Sie immer auch die Einsinktiefe Ihres Körpers in die Matratze mitberücksichtigen.

Probieren Sie als Rücken- oder Seitenschläfer gleichzeitig auch immer die jeweils andere Schlafposition auf ihre Bequemlichkeit hin aus, da Ihre gesamte Nachtruhe tatsächlich meist aus einem Positions-Mix besteht.

Holen Sie sich beim Kopfkissen Test einen Beobachter an die Seite. Rein vom Gefühl werden Sie nicht jedes Abknicken oder Überstrecken in den Halswirbeln wahrnehmen – gerade wenn Sie dort ohnehin schon Schmerzen haben. Von außen kann ein Beobachter eine ungesunde Körperhaltung dagegen immer leicht erkennen.

Nehmen Sie sich Zeit zum Testen. Zwei oder drei Minuten sind für einen ernsthaften Kopfkissen Test viel zu wenig. Fünf bis zehn sollten es mindestens sein. Haben Sie akute Probleme oder Schmerzen gönnen Sie sich ruhig auch 15 bis 30 Minuten Kopfkissen Test.


Extra für unterwegs: Das Reisekissen

Häufiger und länger unterwegs? Vergessen Sie Ihr Kissen nicht! Lassen Sie sich im Urlaub, nach längeren Fahrten oder bei Geschäftsreisen nicht von einem steifen Nacken stören.

 
Mit einem Reisekissen im Gepäck schlafen, sitzen oder lesen Sie beinahe überall auch über lange Stunden ohne Verspannungen und Schmerzen. Hier stellen wir die Reisekissen kurz vor – mehr Details zu einzelnen Modellen finden Sie dann im großen Kopfkissen Test.

Nackenkissen – leicht, immer mit dabei

Ein Nackenkissen zählt zu den Accessoires, die in keinem Reisegepäck fehlen sollten. Platz finden sie dort eigentlich immer, denn solche Reisekissen sind aufblasbar. Zusammengefaltet beanspruchen diese Kissen weniger Platz als ein dünnes Taschenbuch. Nach dem Aufpusten legen Sie das Nackenkissen einfach um den Hals.

Das luftgefüllte Kissen stützt nun rundherum wie ein dicker Kragen ihre Halswirbel und entlastet gleichzeitig die Muskulatur, wenn Sie den Kopf für ein Nickerchen etwas seitlich, nach hinten oder auch nach vorn ablegen. So schlafen Sie entspannt in Auto, Zug, Bus oder Flugzeug und wachen schmerzfrei wieder auf. Für den Schlaf im Liegen sind diese Reisekissen zum Aufblasen dagegen weniger geeignet, wie der große Kopfkissen Test zeigt. Wenn Sie nicht wissen, was Sie im Hotel oder bei Ihren Gastgebern für ein Kopfkissen erwartet, dann bringen Sie einfach Ihr eigenes mit.

Reisekissen

Die großen Kopfkissen, die Sie zu Hause im Bett haben, gibt es auch als verkleinerte Version. So passen sie eher in Koffer oder Reisetasche, bieten ansonsten aber nahezu einen identischen Komfort und Stabilität für Kopf, Nacken und Schultern wie ihre großen Pendants. Fast alle Füllungen normaler Kopfkissen finden Sie auch in einem Reisekissen und müssen sich nur selten umgewöhnen: Polyester, Styroporkügelchen, Federn und Daunen oder auch Körner.

Aufblasbare größere Kissen gibt es natürlich genauso wie besondere Outdoor Reisekissen für eine Nacht im Zelt. Sie überzeugen wieder mit geringem Platzbedarf, sind aufgeblasen allerdings häufig sehr hoch, ohne komplette Luftfüllung aber nur noch wenig flexibel und unbequem. Machen Sie deswegen hier besser einen Kopfkissen Test auf unterschiedlich harten Unterlagen, damit Sie während der Reise keine unangenehmen Überraschungen erleben.


Die richtige Pflege Ihres Kopfkissens

Nicht alle Kopfkissen sind waschbar. Mindestens der Bezug sollte aber immer waschbar sein, denn in Bezug und Kissen sammelt sich jede Nacht viel Feuchtigkeit vom Schwitzen oder manchmal auch andere Verschmutzungen. Ohne regelmäßige Wäsche siedeln sich Bakterien an und das Kopfkissen stört außerdem mit unangenehmen Gerüchen Ihre Nachtruhe und das Wohlfühlen im eigenen Bett.

Einem kompletten Kopfkissen gönnen Sie am besten rund alle sechs Monate eine Wäsche. Nutzen Sie dafür kein Vollwaschmittel, sondern nur Feinwaschmittel oder ein mildes Haarshampoo und schalten Sie die Maschine auf Schongang. Ist der Waschgang beendet, lassen Sie die Maschine zunächst abpumpen und drücken Sie erst möglichst viel Nässe in Dusche oder Wanne aus dem Kissen heraus, bevor Sie es separat noch einmal von der Maschine schleudern lassen.

Einige Modelle können Sie danach in den Trockner geben, andere vertragen nur Lufttrocknung. Gerade Kopfkissen mit Federn oder Daunen müssen dabei regelmäßig aufgeschüttelt werden, damit das nasse verklumpte Innenleben langsam wieder seine luftige Form erhält. In einem Wäschetrockner übernehmen Tennisbälle diese Aufgabe für Sie, wenn Sie drei oder vier davon mit in die Trommel geben.

Den Bezug eines Kopfkissens können Sie ruhig auch öfters waschen. Während wir für die Bettwäsche Intervalle von ein bis zwei Wochen empfehlen, reicht hier ein Abstand von vier bis sechs Wochen für eine gute Schlafhygiene.

Auslüften und Ausschütteln stehen dagegen täglich auf dem Programm. Schnell sammelt sich in einem Kopfkissen über Nacht ein Viertelliter Schweiß, der durch das Auslüften gut wieder entweichen kann. Schütteln Sie Ihre Kissen erst danach aus – ist die Füllung erst getrocknet, bleiben dann auch keine Verklumpungen mehr zurück. Ein Auslüften auf dem Balkon oder im Fenster ist grundsätzlich ideal. Daunen- oder Federkissen dürfen dabei aber keine direkte Sonneneinstrahlung abbekommen, weil die Füllung sonst leicht brüchig wird.

Für alle Kopfkissen, die Sie nicht selbst waschen können, gibt es fast immer eine spezialisierte Reinigung in der Nähe. Bei festen Nackenstützkissen oder Gelkissen und ähnlichen Kissen entstauben Sie zur Pflege den Füllkörper regelmäßig oder wischen ihn mit einem feuchten Tuch ab.

Mit diesen Pflegetipps wird Ihr Kopfkissen immer wieder hygienisch sauber, ohne dass die Pflege dabei die Materialien übermäßig strapaziert. Ein Verschleiß – vor allem der Füllung, die langsam Form und Stabilität verliert – ist aber normal.

Nach rund fünf Jahren wird es deswegen auch bei hochwertigen Kopfkissen Zeit für den nächsten Kopfkissen Test und den Kauf eines neuen Kopfkissens.

Kopfkissen Test und Auswahl eines Kopfkissens: ein Fazit

Damit Sie gut schlafen und so entspannt wie schmerzfrei aufwachen, kommt es neben Matratze oder Lattenrost auch auf das Kopfkissen an. Die Auswahl des passenden Kopfkissens ist genauso individuell wie der Kauf einer Matratze. Um sich in dem riesigen Angebot von mehreren Hundert Kopfkissen leicht und schnell zurechtzufinden, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Informationen und einen kleinen Wegweiser durch die Welt der Kopfkissen an die Hand gegeben.

Dem Kopfkissen Kauf steht jetzt nichts mehr im Weg. Dazu müssen Sie aber nicht unbedingt ein Fachgeschäft aufsuchen. Sie können ruhigen Gewissens Ihr Kopfkissen online kaufen.

Bei jedem Onlineshop haben Sie immer mindestens 14 Tage Zeit, um das neue Kopfkissen ausgiebig in Ihrem eigenen Bett zu testen.

 
Sie suchen gleich erste Anregungen und Vorschläge? Dann bleiben Sie noch etwas bei uns – im großen Kopfkissen-Test online haben wir bereits viele Modelle gründlich für Sie getestet.