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Latexmatratzen Test

Für wen sind Latexmatratzen besonders geeignet?

Latexmatratzen passen zum Seitenschläfer genauso wie zum Bauchschläfer. Sie kommen mit ihren Liegeeigenschaften auch für Menschen mit Rückenproblemen in die engere Auswahl. Ebenso passen sie sehr gut zu Menschen mit allergischen Problemen. Ihre angenehme Wärmeisolation macht sie ideal für alle, die in der Nacht schnell frieren und auch wer im Schlaf stark schwitzt, findet hier die passende Matratze.

In unserem Latexmatratzen Test haben wir uns mehrere Modelle angeschaut und über mehrere Monate getestet. Sehen Sie die Ergebnisse unseres Tests weiter unten.


Aufbau

Latexmatratze
Latexmatratzen bestehen aus zwei Komponenten: dem Matratzenkern und einem Matratzenbezug. Bei den meisten Latexmatratzen entsteht der Kern anteilig aus natürlichen und künstlichen Komponenten. Der Saft eines Kautschukbaumes liefert Kautschuk oder Naturlatex und künstliches Latex wird aus Erdöl produziert. Beides wird im Rahmen einer Vulkanisation erhitzt und zu dem Latex-Innenleben einer fertigen Matratze verarbeitet.

Das Erhitzen erfolgt dabei durch Heizstäbe, die am Ende in den Latexmatratzen die typischen Stiftlöcher hinterlassen. Sie erfüllen im täglichen Einsatz dann später ganz praktische Funktionen und sorgen für eine gute Luftzirkulation und den optimalen Feuchtigkeitstransport in der Matratze.

Einige Matratzen werden auch als Naturlatexmatratze und als komplettes Naturprodukt angeboten. Um solche Bezeichnungen tragen zu dürfen, muss eine Matratze vollständig aus natürlichem Kautschuk bestehen.

 

Bei Matratzen speziell für Allergiker wird außerdem auf die Verwendung von Schwefel verzichtet und stattdessen vorwiegend Peroxid eingesetzt.

Beim Obermaterial für den etwas ausgepolsterten Bezug dominieren dagegen klar die natürlichen Materialien bei der Herstellung. Lange wurde hier viel mit Wolle gearbeitet, heute finde ich immer öfter Bezüge aus Tencel. Auch Tencel stammt aus der Natur: es wird als Zellulose-Material aus Holz gewonnen, ist extrem weich und kann optimal die durch Schwitzen im Schlaf entstehende Feuchtigkeit absorbieren.


1. RAVENSBERGER 7 -ZONEN LATEXMATRATZE ÖKO-TEX  

Latexmatratze

Die Ravensberger 7-Zonen Latex-Matratze ÖKO-TEX bietet hohe Qualität zu einem verhältnismäßig günstigen Preis.

Top Preis | ÖKO-TEX Standard 100 zertifiziert | Gut für Stark-Schwitzer

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2. ALLNATURA NATURLATEX-MATRATZE  

Latexmatratze

Insbesondere Kunden mit gesundheitlichen Beschwerden und Allergiker sollten sich diese Investition unbedingt gönnen.

Sehr Robust | Gut für Nutzer mit Bandscheiben-Problemen | Allergiker geeignet

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3. DUNLOPILLO NATURA 1600  

Latexmatratze

Die Latexmatratze bietet viel hygienischen Bettkomfort und gesundes Schlafklima zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis.

Top Preis | Hohe Punktelastizität | Gut gegen Rückenschmerzen

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Was zeichnet Latexmatratzen aus?

Im Latexmatratzen Test offenbart dieser Matratzen-Typ einige Besonderheiten. Die zeigen sich bei der hohen Punktelastizität und der guten Anpassungsfähigkeit an den liegenden Körper oder den Lattenrost darunter. Latexmatratzen stellen zudem die einzige Matratzen-Art, die auch als echtes Naturprodukt – ausschließlich aus Kautschuk gefertigt – erhältlich ist.

Wenn Latexmatratzen dazu noch regelmäßig gepflegt werden, sind sie sehr langlebig, hygienisch und bieten Bakterien keinen Nährboden.

 

Diese Pflege ist hier allerdings auch mit einigem Aufwand verbunden: die schwere Matratze muss immer wieder gewendet werden, was bei dem durchschnittlichen Gewicht einer Latexmatratze von bis zu 25 kg nicht jedem leichtfallen dürfte.

Auch der Bezug verlangt in regelmäßigen Abschnitten nach einer Wäsche, um seine Hygieneeigenschaften zu bewahren – beim Ab- und Aufziehen muss natürlich ebenfalls das enorme Matratzengewicht gemeistert werden.

Vorteile von Latexmatratzen

Aus reinem Kautschuk oder in einer Mischung aus Kautschuk und Latex – bei einem Latexmatratzen Test zeigen alle Vertreter dieser Unterlagen eine Reihe von Vorzügen:

Gut für Allergiker

Schon die antibakteriellen Materialeigenschaften von Latex weisen es als einen idealen Werkstoff aus, um daraus Alltagsgegenstände zu fertigen, mit denen sich Allergiker sorgenfrei umgeben können. Das zeigt sich besonders bei einer Matratze, auf der Betroffene jede Nacht durchschnittlich sechs bis acht Stunden verbringen. Die allergischen Gefahren durch Staub oder Milben sind bei Latexmatratzen minimal – deswegen finde ich in den Produktbeschreibungen solcher Matratzen häufig – und zu Recht – den Hinweis: allergikerfreundlich.

Flexibel

Latexmatratzen passen zu jeder Schlaflage. Wird diese in der Nacht einmal gewechselt, folgen Latexmatratzen mit hoher Anpassungsfähigkeit schnell den Bewegungen und unterstützen sofort wieder die neue Schlafposition. Dabei bleibt die Unterlage immer absolut geräuschlos und stört so nicht die Nachtruhe, wie der Latexmatratzen Test belegt.

Gute Anpassung

Das Material passt sich aber nicht nur schnell und geräuschlos an – es ist dabei auch sehr präzise, wenn es darum geht, den Körperkonturen mit ihren unterschiedlichen Gewichtsbelastungen jeweils den passenden Widerstand entgegenzubringen.

In Kombination mit verschiedenen Lattenrosten können Latexmatratzen ebenso überzeugen. Sie bringen hier eine breite Kompatibilität mit und eignen sich auch für einen verstellbaren Lattenrost.

Langlebig

Dazu punkten sie am Ende auch bei der Haltbarkeit. Wer seine Latexmatratze regelmäßig und sorgfältig pflegt, wird lange Jahre Freude an ihr haben.

Nachteile von Latexmatratzen

Für alle diese Vorzüge einer Matratze aus Latex müssen Käufer entsprechend tief in die Tasche greifen, denn Latexmatratzen zählen überwiegend zu den teureren Matratzen. Natürlich gibt es auch günstige Einstiegsmodelle, aber deren Ausstattung lässt dann bei einigen Qualitätsmerkmalen und Komfortfunktionen auch entsprechend Wünsche offen.

Als weiteren Nachteil werden viele die intensive Pflege empfinden, nach der eine Latexmatratze verlangt. Das Wenden der Latexmatratzen, das Abnehmen, Waschen und erneute Aufziehen des Bezugs muss in regelmäßigen Abständen zur Alltagsroutine werden. Nur so bewahren sich die Matratzen ihre gute Haltbarkeit und vor allem ihre überzeugenden hygienischen Eigenschaften. Andere Schlafunterlagen sind hier deutlich anspruchsloser als die Latexmatratzen.

Die notwendige Pflege macht auf einen anderen Minuspunkt aufmerksam, der sonst im Alltag bei einer normalen Matratze auch einmal vernachlässigt werden könnte: das enorme Eigengewicht von Latexmatratzen. Im Latexmatratzen Test zeigt die Waage für unterschiedliche Modelle häufig bis zu 25 kg an. Die müssen immer wieder bewegt werden. Vor allem ältere oder körperlich eingeschränkte Menschen sollten diesen Umstand bedenken, bevor sie sich für eine der vielen Latexmatratzen entscheiden.



Qualitätsmerkmale – woran erkenne ich gute Latexmatratzen?

Viel Naturkautschuk

Auch wer keinen gesteigerten Wert auf ein möglichst reines Naturprodukt legt, sollte bei der Wahl einer Latexmatratze auf einen hohen Anteil natürlich gewonnenen Latex aus Kautschuk achten. Eine hohe Elastizität und dynamische Beständigkeit zählen zu den Grundeigenschaften natürlichen Kautschuks. Mit zunehmendem Anteil in Matratzen wächst so automatisch auch deren Stabilität und die Punktelastizität der Matratze. Viel Naturlatex steigert außerdem die Anpassungsfähigkeit und Unterstützungsfunktion von Latexmatratzen messbar, wie ein Latexmatratzen Test belegen kann.

Hohes Raumgewicht

Das Raumgewicht zeigt mir auch bei Latexmatratzen wieder, welche Qualität – und damit Stabilität und Lebensdauer – ich von einem Modell erwarten kann. Wie viel Kilogramm Latex sind in einem Kubikmeter der Matratze verteilt? Latexmatratzen erreichen hier deutlich höhere Werte als andere Matratzen. So beschreibt mir erst ein Raumgewicht von RG 80 bis RG 90 eine gute Latexmatratze. Übrigens bedeuten diese Zahlen – rund doppelt so groß wie bei einer Kaltschaummatratze – nicht, dass in den anderen Matratzen weniger Füllung steckt. Latex hat schlicht eine höhere Dichte als Schaumstoffe und erreicht bei ähnlicher Füllmenge deswegen auch dieses enorme Raumgewicht.

Liegezonen

Fast alle Hersteller statten ihre Latexmatratzen heute auch mit Liegezonen aus, die in ihrer Stützfunktion und Elastizität besonders an die einzelnen Partien des Körpers angepasst sind. Auf dem Markt finde ich meist Angebote mit drei, fünf oder – bei qualitativ hochwertigen Matratzen – sogar sieben einzelnen Liegezonen. In der Mitte sitzt dabei immer die zentrale Unterstützung für das Becken. Nach oben und unten erstrecken sich dann weitere Abstufungen für den Oberkörper und den Beinbereich. Weil gerade Latexmatratzen ein regelmäßiges Wenden verlangen, sind die äußeren Liegezonen natürlich symmetrisch gestaltet, um bei jeder beliebigen Ausrichtung der Matratze ihre volle Funktionalität entwickeln zu können.