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Kaltschaummatratzen Test

Für wen ist eine Kaltschaummatratze besonders geeignet?

Die hohe Wärmeisolation macht diese Matratzen ideal für alle, die nachts leicht frieren. Auch an die vielen Bewegungen unruhiger Schläfer passen sie sich so schnell wie geräuschlos an und entwickeln sofort wieder eine komfortable Schlafunterlage.

In unserem Kaltschaummatratzen Test haben wir uns einige Modelle angeschaut und über mehrere Monate getestet. Weiter im Text sehen Sie unsere Testsieger in einem Ranking.

Bei Problemen mit Rückenschmerzen bietet eine Matratze aus Kaltschaum ebenfalls die notwendige Unterstützung für eine geplagte Wirbelsäule und ist mit einem hygienischen Schlafklima außerdem ideal für alle Allergiker. Erhält die Matratze ausreichend Luftzufuhr und wird dazu regelmäßig gewendet, ist die Gefahr für einen Milbenbefall nur minimal. Sehe Sie in unserem Kaltschaummatratzen Test welche Matratzen gut abschneiden.


Aufbau

Kaltschaummatratze
Eine Kaltschaummatratze besteht nur aus einem Matratzenbezug – einer mehrteiligen Hülle – und dem aufgeschäumten Kern. Diesen Kern fertigt man aus dem äußerst vielseitig einsetzbaren und gesundheitlich unbedenklichen Werkstoff Polyurethan. Bei der Verwendung in Matratzen wird durch sehr niedrige Verarbeitungstemperaturen – deswegen die Bezeichnung Kaltschaummatratze – die besondere Aushärtung mit der gewünschten Elastizität erreicht. Die Fertigung erfolgt entweder komplett am Stück oder manche Matratzen werden auch aus einzelnen Teilen zusammengeklebt.

Im Bezug stecken dann weitere Lagen Schaumstoff mit unterschiedlichen Eigenschaften für erhöhten Liegekomfort oder eine optimale Luftzirkulation. Natürliche Materialien wie Wolle oder Rosshaar bilden dann meist das Obermaterial. Der ganze Bezug ist häufig abnehmbar und kann dann auch selbst in der Maschine gewaschen werden.


1. BADENIA IRISETTE VITAFLEX FLEXTUBE  

Kaltschaummatratze

Mit der Badenia Irisette VitaFlex Flextube erwirbt der Käufer eine hochwertig verarbeitete Matratze.

Top Preis | Exzellenter Liegekomfort | Hochwertig verarbeitet

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2. BADENIA IRISETTE LOTUS  

Taschenfederkernmatratze

Die Badenia Irisette Lotus ist eine Schlafunterlage, die ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und Bettkomfort für normale Ansprüche bietet.

Top Preis-/Leistungsverhältnis | Sehr guter Feuchtigkeitstransport | Ideal für Rückenschläfer

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3. F.A.N. FRANKENSTOLZ MEDISAN PLUS  

Taschenfederkernmatratze

Hohe Funktionalität, Langlebigkeit und hoher Liege-Komfort mit einem verhältnismäßig niedrigen Preis kombiniert.

Gutes Preis-Leistungsverhältnis | Gute Belüftung | Bezug bis 95 °C waschbar

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Was zeichnet eine Kaltschaummatratze aus?

Der Kaltschaummatratzen Test zeigt, dass sich dieser Matratzentyp sehr gut an den Körper des Schlafenden anpassen kann. Er harmoniert dazu mit jeder Schlaflage und passt zum Kinderbett genauso wie als Matratze für Erwachsene oder Senioren mit körperlichen Beschwerden. Auch eine gute Wärmeisolation und hohe Langlebigkeit fallen im Kaltschaummatratzen Test positiv auf. Mancher wird es auch schätzen, dass diese Matratzen bei Nichtgebrauch leicht gefaltet oder zusammengerollt werden können, ohne dass das Material dabei Schaden nimmt. Kaltschaummatratzen sind zudem in allen Größen und Härtegraden oder mit einer breiten Auswahl unterschiedlicher Höhen erhältlich – selbst Partnermatratzen mit individuell wählbaren Härtestufen auf jeder Seite sind mir schon häufig begegnet.

Vorteile der Kaltschaummatratze

Auf den Punkt

Hier sinkt der Körper dank guter Punktelastizität nur in den Bereichen ein, wo er auch einsinken soll. Bei Becken oder Schulterpartie gibt eine Kaltschaummatratze flexibel nach, während sie schon die nächstliegende Körperpartie wie Taille oder Nacken wieder gut abstützt. Die Körperachse bleibt so durchgängig gerade für einen gesunden Schlaf aus orthopädischer Sicht.

Haltbar

Diese hohe Flexibilität macht sich auch im ungenutzten Zustand positiv bemerkbar, wie der Kaltschaummatratzen Test zeigt. Das Material kehrt selbst nach intensiver Belastung über längere Zeiträume immer noch zuverlässig wieder in seine Ausgangsposition zurück – es gibt keine Kuhlenbildung.

Leicht und günstig

Dabei bietet eine Kaltschaummatratze außerdem noch ein geringes Gewicht – ist also leicht auch von einer Person zu bewegen – und ein günstiges Preisniveau. Gerade deswegen hatte sie in der Vergangenheit oft mit einem negativen Image als vermeintliche ‚Billig-Matratze‘ zu kämpfen. Im Kaltschaummatratzen Test zeigt sich aber schon länger, dass dieses alte Vorurteil heute mehr als überholt ist: mit hochwertiger Verarbeitung und vielen positiven Eigenschaften wie ihrer Langlebigkeit ist an diesen Matratzen nichts mehr auszusetzen.

Gutes Schlafklima

Durch ihre offenporige Schaumstruktur gewährleistet eine Kaltschaummatratze ideale Luftzirkulation im Bett. Feuchtigkeit durch Schwitzen wird abgeleitet und zusammen mit einem abnehmbaren, waschbaren Bezug entsteht so ein äußerst hygienisches Schlafklima, dass gerade Allergiker schnell schätzen. Das hohe Speicherpotenzial für Körperwärme kommt dann zusätzlich allen Frostbeulen entgegen.

Nachteile einer Kaltschaummatratze

Was den einen freut, macht dem anderen Kummer: wer im Schlaf ohnehin schon zu vermehrtem Schwitzen neigt, wird von dem effektiven Wärmespeicherpotenzial der Kaltschaummatratze nicht begeistert sein. Hier ist diese Matratze eher ungeeignet.

Geruchsempfindliche Menschen müssen eine Kaltschaummatratze vor dem Gebrauch häufiger zunächst einmal gründlich auslüften. Denn meist verströmen diese Matratzen nach dem Auspacken durch den chemischen Herstellungsprozess ihres Kerns über eine kurze Zeit entsprechend unangenehme Gerüche. Mit der Zusammensetzung des Matratzenkerns geht auch eine erhöhte Brandgefahr einher – hier rate ich dazu, auf einen schwer entflammbaren Überzug zu achten.

Eine Kaltschaummatratze kann sich außerdem materialbedingt nicht selbst stabilisieren, benötigt dafür immer einen Lattenrost als Ergänzung. Für eine optimale Unterstützung sollte der Rost außerdem keine allzu großen Abstände zwischen den Latten aufweisen.


Kaltschaummatratze mit Liegezonen

Die hohe Anpassungsfähigkeit an einzelne Körperpartien, die jede Kaltschaummatratze ohnehin schon mitbringt, kann sich durch besondere Liegezonen noch einmal erhöhen. Durch differenzierte Härtestufen, verteilt über die komplette Matratzenlänge, passt sich die Unterlage dann noch besser den Körperkonturen an. Am häufigsten finde ich dabei 7-Zonen-Kaltschaummatratzen mit einer zentralen Unterstützung für das Becken, drei unterschiedlich abgestimmten Zonen für Oberkörper und Kopf und drei weiteren Bereichen, die Beine und Füße entsprechend stützen.



Qualitätsmerkmale – woran erkenne ich eine gute Kaltschaummatratze?

1. 3-D-Profil

Wie sieht es im Kern einer Kaltschaummatratze aus? Wird bei einem Kaltschaummatratzen Test ein Blick ins Innere geworfen, zeigen sich die unterschiedlichsten Schnittmuster von geraden Linien bis hin zu Luftkanälen in komplexen 3-D-Strukturen. Ein solches 3-D-Profil kann häufig nur noch mit sehr hochwertigem Kaltschaum realisiert werden und verleiht der fertigen Matratzen dann zusätzliche Vorteile bei der Punktelastizität oder der Luftzirkulation.

2. Hohes Raumgewicht

Das Raumgewicht (RG) ist ein weiterer wichtiger Indikator für die generelle Qualität des Werkstoffes Kaltschaum und damit auch für die gesamte Güte einer angebotenen Kaltschaummatratze. Mit steigendem Raumgewicht wird eine Matratze aus Kaltschaum immer flexibler, punktelastischer und langlebiger – deswegen empfehle ich hier für den Matratzenkauf mindestens einen Wert von RG 35. Diesen Wert kann man übrigens auch immer leicht selbst ermitteln:

– Dazu werden zunächst Länge, Breite und Höhe der Matratze in Metern miteinander multipliziert. Das Gewicht der Matratze in Kilogramm muss dann nur noch durch diesen Wert geteilt werden und schon erhält man das Raumgewicht (RG) seiner Matratze.

3. Höhe

Ein hohes Raumgewicht geht auch fast immer mit einer größeren Matratzenhöhe einher. Die ist ebenfalls ein Kriterium für die Qualität von Kaltschaummatratzen. So misst allein schon ein hochwertiger Matratzenkern bis zu 18cm. Zusammen mit Umhüllung oder Auflage ergibt sich dann schnell eine Gesamthöhe der Matratze von mehr als 20 cm. Das sollte auch die absolute Mindesthöhe einer Matratze mit Kaltschaum sein – Werte Richtung 25 cm steigern den Komfort zusätzlich. Die Testsieger in unserem Matratzen Test konnten mit meistens einem sehr hohen Matratzenkern überzeugen.


Kaltschaummatratze vs. Federkernmatratze

Oft wird gefragt: welche dieser Matratzen ist nun besser? Darauf gibt es aber keine klare Antwort. Kaltschaum und Federkern haben beide viele Vorzüge. Zu dem einen Schlaf passt der Kaltschaum besser, zum anderen dann eine Matratze mit Federkern. Federkernmatratzen konnten lange mit höherer Haltbarkeit punkten, hier haben Kaltschaum-Modelle durch Verbesserungen bei Material oder Produktionstechnik und durch verschiedene andere Innovationen aber längst aufgeschlossen. Genauso haben Matratzen mit Federkern ihren alten Schwachpunkt im Vergleich zum Kaltschaum beseitigt und sind heute ähnlich punktelastisch geworden. Auch bei der Kompatibilität mit verstellbaren Rosten oder einem motorisierten Lattenrost besteht heute höchstens noch bei einzelnen Modellen ein größerer Unterschied.

Die Entscheidung für Kaltschaum oder Federkern ist also immer eine sehr individuelle. Vielleicht entscheidet das Gefühl beim Probeliegen zugunsten der Federkernmatratze, vielleicht ist aber auch eine Allergie ausschlaggebend, um zu den leichter zu reinigenden Kaltschaummatratzen zu greifen.